Nina konnte uns etwas günstiger Bustickets besorgen und so sind wir für etwas über 20€für Hin- udn Rückfahrt am Freitag abend um 23:00 losgefahren sind und am nächsten morgen um 7 Uhr am Terminal, wie man hier einen Busbahnhof zu recht nennt (das war ja meine erste Busreise hier und ich war echt geschockt wie groß der Terminal in Santiago war!), angekommen, nach etwa 2 ½ std rumstehen und warten mitten in der Nacht an der Grenze zu Argentinien.
Oh man, da ist mir erstmal aufgefallen was für Glück wir damit in Europa haben, wo man ohne Probleme und anhalten mal eben nach Holland, Frankreich oder sonst wo rüberfährt.
Unser Samstag bestand hauptsächlich darin rumzulaufen, sich die Stadt anzuschauen, shoppen und Essen - natürlich ein leckeres argentinisches Stück Fleisch. Leider habe ich es nicht geschafft ein Fotos davon zu machen, der Hunger hat Fotos machen völlig berdrängt ;-).
Sonntag sind haben wir dann einen Ausflug u.a. zur Inka-Brücke und dem Aconcagua, dem höchsten Berg Südamerikas gemacht. Es war echt schön, hat aber wieder bedeutet einige Stunden in einem Bulli unterwegs zu sein. Fotos könnt ihr dann unten sehen.
Die Unterschiede zwischen Santiago und Mendoza sind schon gewaltig und das hat nicht nur mit der Größe von Mendoza zu tun.
Man hat gleich gemerkt, dass die Leute in Argentinien um einiges ärmer sind. Was für Autos da rumgefahren sind, kann man sich gar nicht vorstellen. Bei mindestens der Hälfte der Autos hätte ich nie gedacht, dass sie überhaupt noch fahrbereit sind.
Ich habe Reifen gesehen, die so abgefahren waren, dass man wirklich absolut kein Profil gesehen hat. Die Preise für Essen und Getränke waren ebenfalls um einiges günstiger als in Chile. Als wir den ersten morgen frühstücken waren, haben wir zusammen etwa 5 Euro ausgegeben für 4 Getränke + Essen.
Eine nicht zu unterschätzdende Gefahr stellen die Gehwege dar! Da muss man echt aufpassen wo man herläuft und immer auf den Boden schauen. So ein 1 m tiefes Loch war überhaupt keine Seltenheit.
Der Rückweg war dann noch etwas beschwerlicher als der Hinweg. Sind ebenfalls um 23:00 aus Mendoza losgefahren und haben insgesamt 4 std. an der Grenze verbracht. Ich bin so froh, dass ich immer und überall einfach schlafen kann, sodass ich wirklich bis zu dem Moment geschlafen habe, bis wir aus dem Bus steigen mussten. Was die Abfertigung an der Grenze angeht sind die Chilenen noch um einiges strikter und haben diesen Prozess noch nicht so ganz „optimiert“. Das komplette Gepäck wird durchleuchtet bzw. von einem Hund abgeschnüffelt nach dem man sich Ausreisestempel von Argentinien und Einreisestempel von Chile geholt hat. Problem da bei ist, dass sie mit dem Durchsuchen erst dann anfangen bis auch die letzte Person aus dem Bus in dem extra Raum dafür angekommen ist!
So waren wir dann um 2 Stündchen verspätet in Santiago angekommen am Montag morgen. Nach dem wir uns dann morgens mir unserem Gepäck dann noch in die super volle Metro (da Rush Hour) gedrängelt haben, war ich um 8:20 in meiner Wohnung. Schnell noch geduscht und dann für chilenische Verhältnis noch super früh um 9 auf der Arbeit angekommen J. Witztigerweise war ich schon lange nicht mehr so ausgeschlafen und fit wie an dem Tag.
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