Sonntag, 28. Oktober 2007

Quintay

Diesen Samstag habe ich dann gleich mal genutzt um nach Quintay zu fahren mit Nina, Anja, einer Brasilianerin und unserem Tourguide Jorge.
Quintay ist ein kleines Küstenstädtchen mit nur 1100 Einwohnern. Früher war es allerdings auch ein Walfanghafen, an dem 20 Jahre lang TÄGLICH 20 Wale gefangen wurden! Es ist echt kaum vorstellbar, vorallem wenn man gesehen hat, was für Ausmaße so ein Wal hat.
Ansonsten sehrrrrrr schön.












Jorge, wie er grad Algen isst, die einfach so am Strand rumliegen


Es war echt gut, dass wir nicht auf eigene Faust gefahren sind, weil wir dann max. die Hälfte gesehen hätten. Jorge hat uns durch irgendwelche Wälder, die offiziel Privatgrundstück sind, gefuehrt zu Stränden, an denen nur Chilenen waren, da ein Tourist die nicht so einfach findet.


So schön der Strand auch aussieht, darin schwimmen ist das ganze Jahr über nicht wirklich möglich. Der Humboldt-Strom bringt kaltes Wasser (14 Grad!) aus der Antarktis.

typisch chilenische Feier...




Fleisch und Lehmofen


Letzetn Samstag wurde ich dann von Evelyn puenktlich um 10 Uhr abgeholt zum Geburtstag ihres Schwiegervater außerhalb von Santiago. Hatte mich schon sehr darauf gefreut, hatte aber durchaus auch meine Zweifel, ob ich es wirklich bis 21:00 abends durchhalte ohne zwischendurch einfach nur gelangweilt zu sein. Ich muss sagen es war wirklich genau das Gegenteil, habe mich keine Minute gelangweilt! Die Stimmung war echt super, was zum Teil sicherlich auch an dem Alkoholausschank ab 12:00 mittags lag. Angefangen wurde mit dem typsich chilenischen Pisco Sour, ging weiter über Minzschnaps, Baileys, chilenischen Wein und Bier durfte natürlich auch nicht fehlen. Man war ich froh, dass es vor dem richtigen Essen schon allerhand Snacks (sehr sehr lecker!) gab, sonst waere ich schon um 13 uhr betrunken.

Und dann kam erst das richtige Essen!



...hmm lecker kann dazu nur sagen!



Zusätzlich zu dem Grillfleich gab es auch noch marniertes Hühnchen in einem Lehmofen zubereitet. Ein Traum!!! (mmh, mir fließt grad das Wasser im Munde zusammen, bei dem Gedanken daran :-))

Gegen abend war dann Live-Musik angesagt. Evelyn hatte mir schon vorher darauf eingestellt, dass gesungen und getanzt wird, aber als auf einmal eine kleine Buehne, 2 Verstaerker und ein Mischpult aufgebaut wurden, habe ich schon nicht schlecht geschaunt. Habe vielleicht mir einer Gitarre gerechnet ;-).

Insgesamt wurde es dann doch noch ein wesentlich längerer abend als geplant. Statt um 21 Uhr wieder in meinem Appartment zu sein, habe ich es erst gegen 5 Uhr nachts nach Hause geschafft, weil ich noch mit den Leuten in meinem Alter um 1 Uhr in eine Disco gefahren bin.
War einfach nur ein echt schöner Tag...

Sonntag, 21. Oktober 2007

sehr böse!!!!!!!

Oh man, es kann echt nicht war sein. Da sitz ich in Santiago de Chile und das superspannende F1-Rennen findet in Brasilien statt und was wird bei mir auf den Sportkanälen gezeigt?!?! Arminia Bielefeld gegen Karlsruhe! Das interessiert doch noch nicht mal Leute in Deutschland. So, jetzt werde ich erstmal meinen Live-Ticker aufmerksam weiterverfolgen, um von meinem gestrigen Tag zu berichten bin ich zu böse....

Freitag, 19. Oktober 2007

endlich mal ein paar Fotos

so, jetzt wird es mal Zeit für ein paar Fotos...

Ausblick vom Cerro San Cristóbal










meine Wohnung...einbisschen unaufgeräumt














Ausblick vom Dach meines Hauses auf den Cerro San Cristóbal (links) und die Anden (unten)

Morgen gehts es mit Evelyn (Arbeitskollegin) nach Cajon de Maipo am Fuße der Anden. Ihr Schwiegervater feiert Geburtstag, d.h. traditionelle chilenische Feier mit typischem Essen und selbst ich darf Freunde mitbringen... nach das kann ja was werden.....




Freitag, 12. Oktober 2007

es ist soweit...

...ich habe endlich meine Wohnung! und bin super happy. super ausstattung, eine deutsche Praktikatin von Siemens-Nokia und vorallem nur 5 min. zu Fuss zur Arbeit.
bis es soweil war hätte ich aber auch einige graue Haare kriegen können. Gar nicht so einfach einen Vertrag zu erstellen und alles abzuklären wenn man die Sprache nicht wirklich spricht und kaum versteht. Jetzt hab ich es aber geschafft und sitze in meiner Wohnung, die laut Inventarliste sogar! auch mit einer Außentür, einer Decke und einem Boden ausgestattet ist. Wahrscheinlich nur für den Fall, dass ich die Tür in meinem Handgepäck verstaut nach Deutschland schaffen will.
Fotos kommen noch ...

Essen: Tja, ich muss gestehen, dass es für mich hier bis auf ein paar empanadas und typischem Frühstück noch kein chilenisches Essen gab. (Stattdessen esse ich grad das letzte Stück meiner Pizza von PizzaHut ;-))
Wie es sich rausgestellt hat, hab ich mich völlig umsonst in Atlanta mit amerikanischem Essen vollgestopft, denn hier gibt es alles von TGIF über Starbucks, Dunktin'Donats zu RubyThuesdays...und das vorallem auch günstiger.
Was das Essen angeht ist es hier schon deutlich billiger als in Deutschland würde ich sagen. Habe hier am Dienstag für die Übergangszeit im Hotel im Supermarkt eingekauf und dachte: probier ich doch gleich mal die Visa-Karte aus und wurde direkt von der Verkäuferin schief angeschaut. Im Nachhinein habe ich es auch verstanden, weil ich für knapp 4 € eingekauft habe. Die ganze Umrechnungssache habe ich noch nicht ganz verinnerlicht. Am Anfang musste ich schon immer mal wieder schlucken, wenn ich für ein paar Kleinigkeiten 3000 CLP hinlegen musste.

Arbeit: hmm, dazu kann ich noch nicht allzuviel sagen. War zwar jeden Tagen da, habe aber die meiste Zeit gebraucht um organisatorische Dinge zu erledigen, Passfotos für Visa, Wohnung oder sonst noch was zu erledigen. Abgesehen davon, kommt mein PC erst am Dienstag (Montag ist hier Feiertag ;-)) da ich erst hier persönlich eine RUT im Einwohnermeldeamt beantragen musste, damit er überhaupt bestellt werden konnte. ... und ich dachte in Deutschland herrscht Bürokratie!!
Abgesehen davon, sind die meisten super nett zu mir. Jeder wird geduzt und was ich als besonders ungewohnt und komisch empfunden habe, dass man jedem sofort ein Kuss auf die Wange (un beso) gibt, egal ob man die kennt oder nicht.
Besonders nett ist die Sekretärin. Weiß gar nicht was ich ohne sie machen würde. Das lustige ist, dass sie genauso gut Englisch wie ich Spanisch kann und es daher auch schon mal länger dauern kann bis man mal was verstanden hat. Sie hat mir schon gesagt, dass sie mal typisch chilenisch kochen will und mich und eine Freundin von ihr, die entweder mal ein Praktikum in Deutschland gemacht hat oder einfach so mal deutsch gelernt hat (das werd ich wohl erst rausfinden wenn es soweit ist), einladen.
Das richtige Arbeiten wird für mich dann wohl erst ab Dienstag anfangen und bis dahin werde ich versuchen möglichst viel von der Stadt zu sehen und mein verlängertes WE geniessen.

Dienstag, 9. Oktober 2007

.. schon wieder warten..

..so jetzt bin ich seit ein paar std. Santiago angekommen und bin schon wieder am warten: Diesmal auf mein Zimmer im Uebergangshotel. Dabei hatte ich mich schon so auf eine Dusche und ein Bett gefreut, nachdem ich ca. 25 std. unterwegs bin. Der Taxifahrer hat mich noch gefragt, ob er mich dann gleich mit zu Siemens mitnehmen soll. Ich habe dankend abgelehnt, da ich nicht ungeduscht und in Schlabberklamotten da zu ersten mal aufkreuzen wollte. Stattdessen habe ich mal gefruehstueckt, mir die Umgebung schon mal angeschaut und natuerlich geinternetet und jetzt kann ich mich schon zum hotel laufen und mich auf mein zimmer freuen.. Yuppiiiiiiii!!

Montag, 8. Oktober 2007

Warten am Flughafen in Atlanta

Nachdem ich vorhin 4 $ bezahlt habe für 6 min Internet, habe ich jetzt bemerkt dass ich über tmobile mit meinem laptop auch umsonst ins intrnet kann und vertreib mir so einbisschen die Zeit bis zu meinem Weiterflug nach Santiago in ca. 5 std.
Das ganze hat allerdings auch was gutes :-). Ich kann mir die ganzen Leckereinen der Amis reinhauen, auf die ich seit meinem Austausch nicht mehr gegessen habe. Hmmm .. das wird lecker...

Dienstag, 2. Oktober 2007

Vorbereitungen...

Am 8. Oktober geht es nun endlich für mich los nach Santiago de Chile. Nach insgesamt 25 std. Flug und Aufenthalt in Atlanta komme ich hoffentlich am Dienstag morgen ohne Verspätungen an. Wo genau ich dort unterkomme steht noch in den Sternen, aber da mache ich mir keine allzugroßen Sorgen. Und bis es los geht wird noch ordenlich Spanisch gepaukt...