Los geht’s mit dem WE vom 24.11. an dem ich eigentlich nur Raften am Sonntag vor hatte, bis mich ein Arbeitskollege, der nebenbei eine kleine Ökotourismusfirma hat, kurz vor Feierabend angerufen hat um mich zu fragen, ob ich Lust habe am nächsten Tag 5 std. durch die Anden zum Gletscher El Morado zu trekken. Also etwas was ich noch nie gemacht habe und deshalb gleich eingewilligt habe.
Loso ging es morgens früh um 8 mit einem kleinen Bulli Richtung Cajon del Maipo. Ich war wieder mal überrascht wie schön die Umgebung ist, sobald man aus der Stadt kommt. Es war sehr interessant und ich hätte mir gerne länger die Umgebung einfach aus dem Bulli angeschaut, aber leider habe ich es trotz höchster Anstrengungen nicht geschafft meine Augen aufzuhalten.
Mit dem Bulli sind wir dann auf etwa 2000 m gefahren und dann ging es wirklich los. Komisch war es schon auf einmal Schnee zu sehen und noch komischer einige std. dadurch zu wandern, während man weiß, dass 100 km entfert die Leute in Santiago sich den Arsch abschwitzen.
An sich war es aber die ganze Zeit auf dem Aufstieg auf 3200m sehr warm, aber oben angekommen kamen die Fleecepullis und Polarjacken schnell raus.
Während wir den Ausblick einfach nur genossen haben, haben wir dann auch ein richtiges Picknick gemacht. Wie lecker so ein paar Sandwiches, Äpfel und Süßigkeiten sein können nach ein paar std. bergauf wandern, hatte ich schon fast vergessen :-).
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