Donnerstag, 24. Januar 2008

Weihnachten auf der Osterinsel

Weihnachten habe ich letztes Jahr mal ganz anders verbracht: am Stand auf der Osterinsel bei 30 Grad. Da das ganze einfach viel zu viel wäre zu erzählen, lass ich einfach Bilder sprechen.
hola -welch schöne Begegnung

und die Sarah war mit





Rano Raraku - die Moaifabrik

gaaaannnz viele Moai's





Ahu Tongariki
Anakena Beach





und das sollman essen können?!?! - ich habe dankend abgelehnt!


ich mal wieder ;-)

schnorcheln


surfen
und er war auch dabei


ich ;-)
traditionelle Tänze
Warum dieses Auto wohl trotz Schlüssel nicht geklaut wird?
was für Farben!


einer der vielen schönen Sonnenuntergänge
hmm, lecker! - an so ein Weihnachten kann man sich gewöhnen
mein Drink wird gepflückt
Vulkankrater der 200m tief ist und einen Durchmesser von 1,6 km

Mittwoch, 23. Januar 2008

Noch ein paar Bilder vom Raften in Aktion

So, hier ist endlich dr versprochene Bildernachschlag. Habe es übrigens geschafft einen Blogentwurf vom November fertig zu machen. ;-)
Den findet ihr dann auch im Ordner November.
Raften mit Kollegen
so siehts dann auch mal zwischendurch aus

Raften bei ersten Mal


Sonntag, 16. Dezember 2007

ein fast perfekter Tag: Shoppen und Snoop Dogg Konzert

Nach den zwei schönen aber auch anstregenden Wochenende zuvor, hatte ich mir für das WE vom 8. und 9.12. nur noch vorgenommen das Nachtleben in Santiago weiter zuerforschen und danach schön ausschlafen. Hat auch geklappt mit ein paar Zusätzen :-).
War Freitag mit Sarah bis 5 unterwegs, ausgeschlafen, gegen 13 Uhr mit der family geskypet und dann eigentlich nur vorgehabt Lebensmittel einzukaufen, da in meinem Kühlschrank wieder mal gänende leere herrschte. Da ich ja mal etwas Zeit hatte, wollte ich mal zu einem Hiper Lider fahren, also einem riesen Supermarkt a la USA. Dort angekommen musste ich feststellen, dass es dort auch noch so einige andere Läden gab u.a. ein Adidas und Nike Outlet.
Ergebnis der Shopping-Tour war dann: 2 paar Schuhe, 4 Taschen, 1 Top, 1 Trikot, 1 Sporthose und absolut keine Lebensmittel :-).
War dann um 21:15 wieder in meiner Wohnung und wollte mich jetzt um die Abendplanung kümmern, da ich tagsüber viel zu abgelenkt war abgesehen davon, dass mein Handy Guthaben leer war. Also Notebook angemacht und schon krieg ich ne Nachricht von Sarah, ob ich mitkommen möchte mit ihr und noch ein paar anderen Leuten die erst auf das Snoop Dogg Konzert gehen. Snoop Dogg Konzert in Santiago und ich krieg nichts davon mit!?! War erstmal kurz vor einem Herzkasper, weil ich unbedingt hinwollte. Glücklicherweise hatte ich wengistens noch Skype Guthaben und habe schnell den Carl angerufen. Von ihm habe ich erfahren, dass das Konzert schom um 21:30 anfangen sollte, also inzwischen in 10 min. Scheiße! dachte ich nur, bis er auf einmal fragte, ob ich in meiner Wohnung bin und wie lange brauche um mich fertig zu machen. Alles klar, ich mich also in 5 min. fertig gemacht und dann schnell auf den Weg zur Wohnung wo er gerade mit 4 anderen war. Von dort aus haben wir uns dann mal eben ein Taxi quer durch die Stadt genommen für 3 € ;-), nicht pro Person! insgesamt!
Schnell noch ne Schwarzmarktkarte für knapp über 30€ gekauft (8 € über Normalpreis war es mir dann wert) und dann waren wir so gegen 22:00 Uhr drin und ein paar Minuten später kam er dann schon auf die Bühne. Perfektes timing würd ich sagen.
Konzert war auf jeden Fall sau geil und danach wieder bis 5 tanzen gewesen! Danach wieder ausgeschlafen und noch das Wetter genossen. Ein weiteres tolles WE, was leider bloß viel zu schnell wieder vorbei war








Erdbeben in Valparaiso

Heute habe ich dann doch noch rausgefunden, dass das Erdbeben in Valparaiso knapp 100 km von Santiago entfernt war und eine Stärke von 5,5 hatte.
Zufälligerweise habe ich gerade für diesen Sonntag, also in etwa 8 std, geplant hinzufahren
Wollen wir mal hoffen, dass es sich dort nicht so schnell wiederholt.

Samstag, 15. Dezember 2007

hui, wieso wackelt denn auf einmal alles?

ja, das habe ich mir etwas vor einer Stunde gedacht als ich gerade einen Anruf von Linda gekriegt habe und dabei merke, dass der Boden wackelt, ich wackele, mein Fernseher wackelt und die Wände auch! Einen Moment hat es gedauert bis ich geschnallt habe, dass es sich um ein Erdbeben gehandelt habe. War schon ein komisches Gefühl, da es das erste mal war, dass ich ein Erdbeben erlebt habe. Zwar gab es ja schon ein richtig starkes im Norden von Chile seit dem ich hier bin. Man hat es auch in Santiago und auch in meinem Bürogebäude gespürt, da hatte ich es aber gerade geschafft in einem seeeeehr sicheren Ort während eine Erdbebens zu sein: Ich war im Fahrstuhl auf dem Weg zum Mittagessen und habe daher nichts mitgekriegt.
Sehr sicher ist nur leicht ironisch gemeint, ich glaube es gibt nur einen Ort wo ich noch wengier sein wollte während einem Erdbeben und dass ist der minus 6. Stock in meinem Gebäude wo ich einen kleinen Keller habe.
Inzwischen hab ich mich aber wieder beruhigt, wie strak das Erdbeben war und wo das Epizentrum lag, habe ich aber noch nicht rausfinden können.
Jetzt gehts es erstmal zum Weihnachtsgrillen in Shorts mit einer Weihnachtsmütze auf dem Kopf :-).
Bericht über das letzte WE wird dann hoffentlich auch noch bald folgen und dann habe ich ja alles aufgearbeitet.

WE in Mendoza, Argentinien

Am WE vom 1.12. bin ich mit Nina, Kathrin und Sebi nach Mendoza, Argentinien mit dem Bus gefahren. Mendoza ist gleich die erste Stadt wenn man von Chile nach Argentienien auf dieser Strecke fährt und normalerweise der Pilgerort für alle, die ihr 3-monats Touristenvisum wieder auffrischen müssen. Allerdings ist es es halt auch eine Gelegenheit einbisschen vor Argentinien kennen zulernen und günstig einzukaufen ;-).

Nina konnte uns etwas günstiger Bustickets besorgen und so sind wir für etwas über 20€für Hin- udn Rückfahrt am Freitag abend um 23:00 losgefahren sind und am nächsten morgen um 7 Uhr am Terminal, wie man hier einen Busbahnhof zu recht nennt (das war ja meine erste Busreise hier und ich war echt geschockt wie groß der Terminal in Santiago war!), angekommen, nach etwa 2 ½ std rumstehen und warten mitten in der Nacht an der Grenze zu Argentinien.
Oh man, da ist mir erstmal aufgefallen was für Glück wir damit in Europa haben, wo man ohne Probleme und anhalten mal eben nach Holland, Frankreich oder sonst wo rüberfährt.

Unser Samstag bestand hauptsächlich darin rumzulaufen, sich die Stadt anzuschauen, shoppen und Essen - natürlich ein leckeres argentinisches Stück Fleisch. Leider habe ich es nicht geschafft ein Fotos davon zu machen, der Hunger hat Fotos machen völlig berdrängt ;-).


Sonntag sind haben wir dann einen Ausflug u.a. zur Inka-Brücke und dem Aconcagua, dem höchsten Berg Südamerikas gemacht. Es war echt schön, hat aber wieder bedeutet einige Stunden in einem Bulli unterwegs zu sein. Fotos könnt ihr dann unten sehen.

Die Unterschiede zwischen Santiago und Mendoza sind schon gewaltig und das hat nicht nur mit der Größe von Mendoza zu tun.
Man hat gleich gemerkt, dass die Leute in Argentinien um einiges ärmer sind. Was für Autos da rumgefahren sind, kann man sich gar nicht vorstellen. Bei mindestens der Hälfte der Autos hätte ich nie gedacht, dass sie überhaupt noch fahrbereit sind.
Ich habe Reifen gesehen, die so abgefahren waren, dass man wirklich absolut kein Profil gesehen hat. Die Preise für Essen und Getränke waren ebenfalls um einiges günstiger als in Chile. Als wir den ersten morgen frühstücken waren, haben wir zusammen etwa 5 Euro ausgegeben für 4 Getränke + Essen.
Eine nicht zu unterschätzdende Gefahr stellen die Gehwege dar! Da muss man echt aufpassen wo man herläuft und immer auf den Boden schauen. So ein 1 m tiefes Loch war überhaupt keine Seltenheit.

Der Rückweg war dann noch etwas beschwerlicher als der Hinweg. Sind ebenfalls um 23:00 aus Mendoza losgefahren und haben insgesamt 4 std. an der Grenze verbracht. Ich bin so froh, dass ich immer und überall einfach schlafen kann, sodass ich wirklich bis zu dem Moment geschlafen habe, bis wir aus dem Bus steigen mussten. Was die Abfertigung an der Grenze angeht sind die Chilenen noch um einiges strikter und haben diesen Prozess noch nicht so ganz „optimiert“. Das komplette Gepäck wird durchleuchtet bzw. von einem Hund abgeschnüffelt nach dem man sich Ausreisestempel von Argentinien und Einreisestempel von Chile geholt hat. Problem da bei ist, dass sie mit dem Durchsuchen erst dann anfangen bis auch die letzte Person aus dem Bus in dem extra Raum dafür angekommen ist!

So waren wir dann um 2 Stündchen verspätet in Santiago angekommen am Montag morgen. Nach dem wir uns dann morgens mir unserem Gepäck dann noch in die super volle Metro (da Rush Hour) gedrängelt haben, war ich um 8:20 in meiner Wohnung. Schnell noch geduscht und dann für chilenische Verhältnis noch super früh um 9 auf der Arbeit angekommen J. Witztigerweise war ich schon lange nicht mehr so ausgeschlafen und fit wie an dem Tag.




Unser Hostalzimmer. Wenn wir darin zu viert waren und jeder auf seinem Platz gelegen hat, war es nicht leicht eine Platz für unsere Klamotten zum abstellen zu finden.

Das nenne ich Verkabelung!





Eines der Schmuckstücke denen mal immer wieder über den Weg läuft.








Ein sehr schöner Park in Mendoza mit einem künstlich angelegten See. Witztig war, dass die zwei Polizisten in dem Boot die die ganze Zeit im Kreis rumgefahren sind und keine Ahnung was zu tun oder zu bewachen.


Unser Hostal - ohne Empfehlung und daher auch genauer Adreses hätten wir es nie gefunden, da es kein Schild, kein gar nicht gab, was darauf hindeuten könnte, dass es sich um eine Hostal handelt.





Wie recht die Argentiner doch haben! :-) (feos = die Hässlichen, lindas = die Schönen)





Der Aconcagua mit seinen sechs tausend und noch irgendwas meter.